Geschichte der Farm Ibenstein

August Stauch, der den ersten Diamanten in Namibia (damals Deutsch-Südwest-Afrika) gefunden hat und ein Vorfahre unserer Familie Krafft ist, hat die Farm Ibenstein, sowie die Nachbarfarmen Protea und Dordabis Anfang des 20. Jahrhunderts gekauft.

Nach dem Tode August Stauchs wurden die Farmen aufgeteilt, seine Tochter Marianne Stauch erhielt dabei Ibenstein und lebte dort zusammen mit ihrem Mann Nicolai Krafft, einem in Russland geborenen Ingenieur und Geschäftsmann.

Die Farm machte sich einen Namen mit der Zucht von Karakulschafen, den „schwarzen Diamanten“ Namibias. Die Felle der jungen Schafe wurden für die Pelzherstellung verkauft, die Schurwolle der Zuchtschafe wurde anfangs einfach weggeworfen.

Marianne, selbst Künstlerin, hatte die Idee aus der sehr rauen Restwolle, haltbare Teppiche zu weben und gründete die erste Teppichweberei Namibias.

Marianne und Nicolais Sohn Michael organisierte den Farmbetrieb um und machte Ibenstein zu einer Rinderfarm, während seine Frau Sabine aus Berlin die Weberei übernahm und aus ihr einen international erfolgreichen Betrieb machte.

Die Jagdaktivitäten auf Ibenstein begannen erst Mitte der siebziger Jahre. Michael, der selbst Jäger aus Leidenschaft war, jagte viel in Angola, Botswana und Simbabwe und hatte den Traum aus der Schaf- und Rinderfarm eine Wild- und Jagdfarm zu machen und setzte diesen Traum in den folgenden Jahren um!

Farm Ibenstein heute

In der Zwischenzeit hat René Krafft, Sohn von Michael und Sabine, die meisten der Farmaktivitäten übernommen. Dabei steht der Jagd- und Gästebetrieb mit Ibenstein Hunting Safaris und der Ibenstein Gästefarm mittlerweile an allererster Stelle. Rene, selbst seit 1994 professioneller Berufsjäger, organisiert die Jagden oder nimmt die Gäste in seinem „Microlight“-Flugzeug mit, um ihnen Ibenstein von oben zu zeigen.